Störe meine Kreise nicht

Julie Biron

Zusammenfassung

Im Zentrum der Kunstinstallation „Störe meine Kreise nicht“ stehen 100 dicht angeordnete, bewegliche Scheiben aus unbehandeltem Stahlblech. Was zunächst wie eine starre, unüberwindbare Fläche erscheint, verwandelt sich durch einen leichten Impuls in etwas Fragiles, Durchlässiges und Lebendiges. Diese faszinierende Kunstinstallation von Julie Biron lädt dazu ein, Grenzen neu zu denken und mit dem Raum in Dialog zu treten.

Leistungen

Planung, Fertigung: laserschneiden, rundwalzen, Lieferung

Projektleiter

Frank Lohmann

Kunde

Julie Biron

Jahr

2012

Simpel, aber wirkungsvoll: Blumentöpfe dienen als Ständer für die Kunstinstallation „Störe meine Kreise nicht“ von Julie Biron.

Kunst, die mit Bewegung und Klang überrascht

Im Jahr 2012 gewann Julie Biron mit ihrem partizipativen Kunstwerk „Störe meine Kreise nicht“ den Wettbewerb „Festival des architectures vives“ im französischen Montpellier. Unter dem Motto „Überraschung“ war Ihre Kunstinstallation die einzige, die das Publikum aktiv zur Interaktion einlud. 100 dicht an dicht stehende Metallplatten bilden in einem von vier hohen Wänden umgebenen Ausstellungshof eine ruhige, regungslose Kulisse. Nur vereinzelt scheint ein Durchgang möglich. Doch sobald man eine der an Stäben befestigten Platten berührt, erwacht das Kunstwerk zum Leben: Die Oberfläche beginnt zu schwingen, zu vibrieren und erzeugt zarte Töne. Fast hat man das Gefühl, durch einen Teich zu waten. 

Ein Gefühl, wie wenn man durch einen Teich watet. Sobald man die Metallscheiben berührt, beginnt die Oberfläche zu schwingen.

Spuren erwünscht: Kunstfertiung trifft Vergänglichkeit

Für diese außergewöhnliche Kunstinstallation lieferte Arnold 100 unterschiedlich großen Metallscheiben aus 0,5 Millimeter dickem, unbehandeltem Stahlblech. Die bewusste Entscheidung der Künstlerin für das rohe Material erlaubt es, dass Fingerabdrücke, Rost und Witterungseinflüsse ihre Spuren hinterlassen. Präzise Kunstfertigung machte es möglich: Die Metallscheiben wurden zunächst per Laser aus dem Stahlblech geschnitten und anschließend im Walzverfahren mit gewölbten Kanten versehen, um Besucher vor scharfen Kanten zu schützen. Auf Gewindestangen montiert und in mit Beton gefüllte Blumentöpfe eingesetzt, stehen die Scheiben stabil und doch beweglich. So können sie sanft ausweichen, wenn jemand hindurchgeht – und machen den Raum lebendig.

 

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Eine Kunstinstallation, die auf jede Berührung ihrer Besucher reagiert: „Störe meine Kreise nicht“, Julie Biron, 2012

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