Mischa Kuballs
leuchtende Dialoge
Mischa Kuball ist ein deutscher Lichtkünstler und Professor an der KHM Köln. Mit interaktiven Installationen verbindet er gesellschaftliche Themen mit urbanen Räumen und erhielt 2016 den Deutschen Lichtkunstpreis.
Mischa Kuball
Foto: Nicolas Wefers
»Hast du dich jemals gefragt, ob das, was du siehst, wirklich die Realität ist? Oder ob es nur eine Reflexion deiner eigenen Wahrnehmung und Erwartungen ist?«
»Wie oft nehmen wir Dinge als selbstverständlich hin, ohne sie wirklich zu hinterfragen? Was, wenn wir die Welt durch ein neues Licht betrachten könnten, buchstäblich und metaphorisch?«
Mischa Kuball, geboren 1959 in Düsseldorf, ist ein deutscher Künstler, der vor allem für seine Arbeiten im Bereich der Lichtkunst bekannt ist. Seine Werke verbinden gesellschaftliche und politische Themen mit urbanen Räumen, indem sie Licht als Medium der Reflexion und Transformation nutzen. Kuball schafft Installationen, die oft interaktiv und ortsspezifisch sind, um das Bewusstsein für kulturelle und soziale Strukturen zu fördern.
Er ist Professor an der Kunsthochschule für Medien Köln und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2016 den Deutschen Lichtkunstpreis. Projekte wie „public preposition“ oder „Platon's Mirror“ zeigen seine Auseinandersetzung mit Philosophie und Öffentlichkeit.
Mischa Kuball „res·o·nant“
2017, Jüdisches Museum, Berlin, Foto:Jule Roehr, © VG Bild-Kunst Bonn, 2025
Mischa Kuball „Platon's Mirror“
2011, Ausstellungsansicht Artspace Sydney, Foto: Silversalt Photography, Sydney, © VG Bild-Kunst Bonn, 2025
„res·o·nant“ (2017): Eine bedeutende Installation im Jüdischen Museum Berlin, bei der Kuball pulsierendes Licht und Klang einsetzte, um mit der Architektur des Museums zu interagieren. Die immersive Erfahrung thematisierte Resonanz und Reflexion.
„Platon's Mirror“ (seit den 1990er Jahren): Diese Werkserie integriert Lichtprojektionen in öffentliche Räume und bezieht sich auf Platons Höhlengleichnis. Sie reflektiert die Natur von Realität und Wahrnehmung und nutzt Licht als Metapher für Wissen und Erkenntnis.
Mischa Kuball „New Pott“
2010, Lehmbruck Museum Duisburg, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, © VG Bild-Kunst Bonn, 2025
Mischa Kuball „New Pott“
2010, Lehmbruck Museum Duisburg, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, © VG Bild-Kunst Bonn, 2025
„New Pott“ (2010): Mischa Kuballs Projekt "New Pott" ist ein partizipatorisches Kunstwerk, das sich mit Migration, Identität und kultureller Vielfalt in der Ruhrregion auseinandersetzt. Im Rahmen des Projekts hat Kuball 100 Personen und Familien mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Kommunen des Ruhrgebiets über 18 Monate hinweg besucht und interviewt. Das Projekt ist sowohl eine künstlerische Reflexion über Migration und Integration als auch eine neue "Kartografie" der Region, die die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Geschichten sichtbar macht. Es war Teil der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 und wurde an verschiedenen Orten, wie der Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum, ausgestellt.
Der Würfel, der Monheim
strahlen lässt
Mischa Kuball „Monheim_cube“
Monheim, Opladener Straße, 2022, Foto: Studio Kukulies, Düsseldorf, © VG Bild-Kunst Bonn, 2025
Gemeinsam mit Mischa Kuball realisierten wir das Projekt „Square/Cube“, auch bekannt als der „Monheim Cube“. Es handelt sich um eine interaktive Licht- und Klanginstallation in Monheim am Rhein, Deutschland. Das Kunstwerk besteht aus einem begehbaren, großen Würfel aus Lichtstäben, der in Kombination mit einer quadratischen Lichtinstallation in den Boden integriert ist. Der Würfel reagiert dynamisch auf die Anwesenheit von Passanten: Je näher Menschen kommen, desto intensiver werden die Lichtstärke und die Lautstärke der eingebauten Klangkompositionen.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Mischa Kuball und freuen uns schon auf zukünftige Projekte!
Projekte
Weitere Kunstschaffende